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Life Sciences – Schule fürs Leben

Spendenaktion: Sieben Kisten und ein Fahrrad

Offenburger Tageblatt, 23.12.2013

 

Offenburger Schüler sammeln Geschenke für die Tafelkinder

Spiele, Kuscheltiere, Bücher, CDs und Wintersachen… Bereits zum dritten Mal sammelten die Schüler der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg Weihnachtsgeschenke für arme Kinder. Denn was viele nicht wissen: auch in unserer direkten Nachbarschaft gibt es immer mehr Eltern, deren Kinder am Heiligen Abend keine bunt verpackten Geschenke unter dem Weihnachtsbaum finden werden. Wer vom Existenzminimum leben muss, bekommt’s in diesen Wochen besonders hart zu spüren – das wenige Geld reicht gerade mal fürs Nötigste. Ein herzliches Dankeschön also allen fleißigen Spendern, die es einmal mehr geschafft haben, Kinder und Jugendliche glücklich zu machen. Insgesamt übergaben die Schüler sieben große Kisten mit vielen wunderbaren Überraschungen sowie ein tolles Fahrrad an Dr. Ilse Herberg von der Offenburger Tafel e.V..

Text: Barbara Fleig

  

Berufsfachschule für Gesundheit & Pflege: Schnulleralarm!

Offenburger Tageblatt, 19.12.2013

  

Viel Lob für das Präventionsprojekt „Babybedenkzeit“ 

Windeln wechseln, füttern, wiegen und schlaflose Nächte – was es wirklich heißt, einen Säugling rund um die Uhr zu versorgen, durften vergangene Woche acht Schülerinnen und Schüler der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg hautnah erfahren. Die verblüffend echt wirkenden Babypuppen, die die Kids vier Tage und drei Nächte lang betreuen mussten, können alles, was auch echte Säuglinge können – vor allem herzzerreißend schreien! „Tagsüber war mein Kind sehr ruhig“, berichtet die 16-Jährige Anna Maria Allgaier, „aber man ist trotzdem zu nichts gekommen. Und nachts ging es dann los, so dass ich ständig übermüdet war.“ Ein Chip am Handgelenk sorgt nämlich dafür, dass das Baby ausschließlich von einem ganz bestimmten Jugendlichen versorgt werden kann. Und wenn sich dieser nicht ausreichend kümmert, wird das Schreien des Kindes immer fordernder – einfach den Ausschaltknopf drücken, geht eben auch bei diesen Babypuppen nicht. Ganz schön belastend für Heranwachsende, die mit Disco, Partys und Freunden eigentlich völlig andere Dinge im Kopf haben.

Eine kleine Portion Erholung gibt’s bei diesem Projekt nur vormittags, wenn die Jugendlichen für vier Stunden beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. mit ausgebildeten Fachkräften über so wichtige Themen wie Schwangerschaft, Erziehung, Verhütung und Lebensplanung zu sprechen. In dieser Zeit schweigen die Babys ganz brav, damit sich die Probeeltern besser auf ihre Aufgaben konzentrieren können.

Vor diesem Projekt hätten sich alle Teilnehmer gut vorstellen können, ein Kind zu bekommen, denn Partnerschaft und Elternsein scheinen ihnen der schnellste Weg zu einem glücklichen, erfüllten Leben. Dass es in der Realität oft anders aussieht, ist ihnen noch nicht bewusst. Sogar ein junger Mann wagte dieses Mal das aufregende Experiment. Manuel Elble, 20 Jahre alt, trug „sein Baby“ am liebsten in einem Tragesack vor dem Bauch, mit tief gezogenem Mützchen, „damit die Leute nicht so komisch gucken“, berichtet der junge „Vater“. Manuel und auch die anderen Testeltern waren sich nach den vier aufreibenden Tagen sicher: „Ein Kind würden wir schon irgendwann einmal gerne haben. Doch ganz bestimmt noch nicht sofort – eine gute Ausbildung ist uns erstmal wichtiger!“

Mehr Informationen zu diesem Projekt gibt’s bei Judith Sudler-Hassa vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Telefon 0781 – 932290.

Text: Barbara Fleig

 

 

Berufsfachschule: Den mittleren Bildungsabschluss in der Tasche

Offenburger Tageblatt, 12.07.2013

 

Glückliche Gesichter, wohin man schaut: An den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen durften 69 Schülerinnen und Schüler aus vier Klassen ihre Zeugnisse der Mittleren Reife entgegen nehmen.  Das Besondere an dieser Ausbildung? Die Berufsfachschulen für Hauswirtschaft sowie für Gesundheit & Pflege vermitteln innerhalb von zwei Jahren zusätzlich zu den Fachkenntnissen auch wertvolle praktische Erfahrungen, die spätere Arbeitgeber zu schätzen wissen. Besonders stolz auf ihre Leistungen dürfen die vier Preisträgerinnen sein, die jeweils Klassenbeste wurden.

Text: Barbara Fleig

 

ABI 2013: Magische Momente beim Abiball

Offenburger Tageblatt, 05.07.2013

 

Mit Zauberpulver, Feuerkelch und Hokuspokus: Die 49 Abiturienten des biotechnologischen und ernährungswissenschaftlichen Gymnasiums feierten am Freitagabend den „höchstmöglichen Schulabschluss Deutschlands“.

 Ein cleverer Zauberlehrling stand Pate für das diesjährige Motto: „hABI Potter – Voll de Mord“. Doch waren die vergangenen drei Jahre an den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg wirklich so mörderisch? Diese Frage würden wohl die meisten Schülerinnen und Schüler mit einem klaren Ja beantworten – ganz nach dem griechischen Sprichwort haben die Götter vor den Erfolg nun mal den Schweiß gesetzt. „Manche Leistungshürden mögen wohl mühevoll gewesen sein“, betonte deshalb auch Schuldirektor Heinrich Kiefer in seiner Festrede, „doch letztlich wird diese Seite nun überstrahlt durch die Freude an den Lern- und Kompetenzzuwächsen sowie über die heiß ersehnten Reifezeugnisse“. Denn wie Harry’s Zauberspruch „Alohomora“ Türen und Fenster entriegelt, öffnet das Abitur umfangreiche Möglichkeiten für die weiteren Berufs- und Lebenswege.

So starten schon bald die einen in eine interessante Ausbildung – wie Lisa Müller, die in Kehl eine Lehre zur Tiermedizinischen Fachangestellten beginnt. Andere nutzen das kommende Jahr, um Auslandserfahrungen in Übersee zu sammeln – oder  sogar, um unseren Planeten zu retten, wie Timo Müller, der beim Bund für Umwelt- und Naturschutz einsteigt. Besonders hoch im Kurs stehen zudem die naturwissenschaftlichen Studiengänge Verfahrenstechnik, Bioingenieurswesen, Ernährungswissenschaften, Chemie und Medizin. Welche Wünsche allerdings genau auf den magischen Zetteln stand, die die Abiturienten kurz vor Mitternacht mit Zauberpulver bestreuten und anschließend in den Feuerkelch warfen, bleibt geheim. Sonst können sie ja nicht in Erfüllung gehen!

Stolz sind alle beteiligten Lehrerinnen, Lehrer, Verwandte und Freunde auch auf die vielen Preisträger, die während der vergangenen drei Jahre mit besonderen Leistungen und viel Engagement glänzten. Sie alle gratulieren herzlich.

Text: Barbara Fleig

 

Berufskolleg Gesundheit & Pflege: Abenteuer im Auenwald

Offenburger Tageblatt, 23.06.2013

 

Gelungenes Naturprojekt des Berufskollegs für Gesundheit und Pflege

Was machen eigentlich die Schüler einer Ganztagsschule am Nachmittag? Immer nur stur pauken oder gar gelangweilt herumhängen? Ganz im Gegenteil: „Junge Menschen brauchen für ihre Entwicklung mehr als Englischvokabeln und Matheformeln – zum Beispiel viel Bewegung in der freien Natur, eine sinnvolle Aufgabe und die Gemeinschaft mit Gleichaltrigen.“ Rolf Henze, stellvertretender Schulleiter, will seinen Ganztagsschülern über den Lernstoff hinaus eine Betreuung bieten, die sie reifen und nicht abstumpfen lässt – fern von Gameboy und Smartphone.

So entstand in Zusammenarbeit mit dem forstlichen Ausbildungszentrum Mattenhof in Gengenbach ein Naturerlebnis der besonderen Art. Im Auwald am Altrhein sollten 21 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Gesundheit und Pflege eine vermoderte Brücke erneuern und damit eine kleine Insel wieder für Spaziergänger zugänglich machen. Fachmännische Hilfe gab’s vom zuständigen Revierförster der Gemeinde Neuried, Gunter Hepfer, sowie von zwei Forstmeistern aus dem Mattenhof. „Dieses Waldprojekt war eine schöne Erfahrung für uns,“ fasst Lisanne Harnisch die Eindrücke ihrer Mitschüler zusammen – obwohl sie ganz schön schuften mussten: 4 Stunden harte Arbeit! Dann erst gab’s ein gemeinsames Grillen, ein Spiel zur Entwicklung der Teamfähigkeit und etwas zum Vertrauenschaffen: barfuß durch unwegsames Gelände gehen. Gegen Ende blieb sogar noch Zeit, sich bei den hochsommerlichen Temperaturen im Altrhein abzukühlen. Ein rundum gelungenes Projekt, das den eigentlichen Sinn einer Ganztagsschule widerspiegelt: gemeinsam lernt es sich erfolgreicher.

 Text: Barbara Fleig / Foto: FAZ Mattenhof

 

Hsuwirtschafterinnen auf dem Siegertreppchen

Offenburger Tageblatt, 15.04.2013 

Die besten vier Azubis der Ortenau kämpfen jetzt beim Landesentscheid.

Alle zwei Jahre geht’s im wahrsten Sinne des Wortes „um’s Eingemachte“. Denn dann ringen Deutschlands angehende Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter im Rahmen eines Berufswettkampfs um die ersten Plätze. Wer hier gewinnt, darf zum Landesentscheid und nimmt mit einem Quäntchen Glück sogar am Wettstreit um den Bundesbesten teil.

Doch die Prüfungen, die auf die Azubis warten, sind knifflig. Unter Zeitdruck schnippeln, braten und bruzzeln sie ein ganzes Menü, richten ein üppiges Buffet an, bessern Kleidungsstücke aus, waschen und bügeln bis alles duftet und strahlt. Dabei müssen sie nicht nur ihr praktisches Können unter Beweis stellen. Zu den Wettkampf-Aufgaben gehören auch zwei schriftliche Tests – mit hauswirtschaftlichen Fragen und mit Fragen zum Allgemeinwissen. Dazu gibt es eine Präsentationsprüfung sowie einen Zuordnungstest. Eine echte Herausforderung eben, der sich dieses Mal alle zwölf Auszubildenden im zweiten Lehrjahr stellten. 

Die vier Siegerinnen, die jetzt am Landesentscheid teilnehmen, dürfen also zu Recht stolz auf ihre Leistungen sein. So belegte Lisa Köninger aus Kappelrodeck den ersten Platz, gefolgt von Sonja Ketterer aus Seelbach, Lea-Theresa Armbruster aus Wolfach und Hannah Breig aus Oberharmersbach. Sie alle haben auch nach eineinhalb harten Lehrjahren ihre Entscheidung nicht bereut. „Der Beruf der Hauswirtschafterin ist so vielfältig, wie kein anderer“, bestätigt Lisa Köninger und Sonja Ketterer fügt hinzu: „mir macht es einfach großen Spaß, weil ich damit vielen Menschen zu mehr Wohlbefinden verhelfen kann“.

Ein weiteres Geheimnis, warum die Schülerinnen und Schüler ihre hauswirtschaftliche Arbeit so lieben, lüftete Schulleiter Heinrich Kiefer in seiner Rede zur Preisverleihung: „Frei nach dem US-amerikanischen Gewerkschaftsführer Samuel Gompers ist das größte Vergehen gegen arbeitende Menschen eine Beschäftigung, bei der keine Arbeitsleistung sichtbar wird.“ Zum Glück trifft das auf diesen Beruf auf gar keinen Fall zu! Wir gratulieren den vier Gewinnerinnen und drücken ihnen die Daumen für die nächste Wettkampf-Hürde.

Übrigens: alle, die sich für eine Berufsausbildung in der Hauswirtschaft interessieren, können sich auch jetzt noch melden. Am besten bei der Ausbildungsberaterin Maria Gille, Amt für Landwirtschaft in Offenburg. Telefon: 0781 – 805 7118

Text: Barbara Fleig

 

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