Logo - zur Startseite
Life Sciences – Schule fürs Leben

„Ja ist denn heut‘ schon Weihnachten?“ – H3HB1 läutet die Adventszeit ein

Der allseits als „Glaskaschde“ bekannte Schüleraufenthaltsraum stand am Freitag, den 30.11.2018, ganz im Zeichen der kommenden Weihnachtszeit. Zwei Tage bevor das erste Kerzchen angezündet werden darf, veranstalteten die Schülerinnen der H3HB1 einen Adventsmarkt in der HLS.

In beiden Pausen konnten SchülerInnen und LehrerInnen am reichlich bestückten und gekonnt dekorierten Verkaufsstand vorbeischauen. Im Angebot war neben selbstgebackenen Linzer Torten, Marmeladen und Bruchschokolade auch Weihnachtsschmuck. „Bei den Zutaten haben wir auf regionale und saisonale Produkte geachtet.“, berichtet eine der Hauswirtschafterinnen.Unter Leitung von Sabine Berszinski waren insgesamt sieben junge Frauen am Projekt beteiligt. In Eigenregie wurde in der Schule geplant und dann zuhause produziert. Beim Verkauf wurden dann durch die Auszubildenden „Versucherle“ angeboten und die Interessierten wurden gekonnt beraten.

Im Trubel des Schulalltags war diese gelungene Verkaufsaktion eine willkommene Auszeit und ein schöner Start in die besinnliche Jahreszeit.

3

„Ein Beruf mit Zukunft“ – Feierliche Urkundenübergabe für AbsolventInnen der Hauswirtschaft

Während im Neubau die derzeitigen Auszubildenden der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg das Büfett vorbereiteten, hatten die AbsolventInnen der Hauswirtschaft im Hauptgebäude bereits Platz genommen. Zur Urkundenübergabe der hauswirtschaftlichen Berufe hatte das Regierungspräsidium Freiburg am 23.10.2018 nach Offenburg geladen.

Der herbstlich geschmückte Festsaal war voll besetzt, als die Bigband des Kreisschulzentrums unter Leitung von Johannes Schmerbeck zum Auftakt spielte. HLS-Schulleiter Martin Dalhoff begrüßte zunächst die AbsolventInnen sowie deren Angehörige und Freunde. Ein Gruß erging zudem an die Gäste aus der Politik, die Vertreter der Verbände sowie des Regierungspräsidiums und des Landratsamts Ortenau.

Holger Schütz, Dezernent für den ländlichen Raum am Landratsamt, lobte die Arbeit der Ausbildungsbetriebe und ging auf die vielfältigen Aufgaben der Hauswirtschaft ein. Mit dem Slogan „Hauswirtschaft schafft Lebensqualität“ betonte er die Bedeutung hauswirtschaftlicher Dienstleistungen in unserer modernen Welt. Durch die gestiegenen Anforderungen im Bereich der häuslichen Pflege sowie den Wandel des Alltagslebens seien professionelle Hauswirtschafter sehr gefragt. „Treten Sie daher selbstbewusst auf, denn Sie haben eine qualitativ hochwertige Ausbildung genossen.“, ergänzte Anita Munz als Vorsitzende des Landesverbands Hauswirtschaft.

Die Festansprache hielt im Anschluss Abteilungspräsident Dieter Blaeß vom RP Freiburg. Er forderte „mehr Wertschätzung für diesen anspruchsvollen Beruf“. Gerade in Zeiten des Azubi-Mangels sei es wichtig, den Beruf aufzuwerten und seine Vielfalt und Komplexität zu betonen.

Gemeinsam mit Blaeß übernahm Katrin Fackler vom RP Freiburg die Urkundenübergabe an die 77 AbsolventInnen, welche von weither angereist waren, um im feierlichen Rahmen ihren Abschluss zu zelebrieren. Im Anschluss fand die Überreichung der silbernen und goldenen Meisterbriefe statt. „Nehmen Sie sich ein Vorbild an diesen“, appellierte Fackler an die jungen AbsolventInnen.

Bevor es zum Büfett ging, wurde in Form einer Podiumsdiskussion über die Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Berufsfelds Hauswirtschaft diskutiert. Hierbei wurde auch die Karrierechance, sich im Dienstleistungsberuf Hauswirtschaft selbständig zu machen, bekräftigt.  „Hauswirtschaft ist ein Beruf mit Zukunft“, resümierte eine der Teilnehmerinnen zum Abschluss, ehe die Bigband den Festakt ausklingen ließ.

18

„Atemlos übers Meer“ – mit der EG 1/1 auf Studienfahrt durch Istrien

Die Sonne war schon untergegangen als die 28 SchülerInnen den Bus bestiegen, der sie nach Kroatien bringen sollte. Zusammen mit Sonja Richter und Florian Beckmann hatte man nun genügend Zeit, um während der Nachtfahrt Energie für die kommenden Tage zu tanken.

Die war dringend nötig, denn direkt nach der Ankunft in Pula startete das sechstägige Programm der Studienreise. Mit dem Bus und dem ebenso kompetenten wie freundlichen Busfahrer-Ehepaar wurden mehrere Städte der kroatischen Halbinsel Istrien besucht.

Im „Venedig von Kroatien“, dem wunderschönen Rovinj, ging es über Kopfsteinpflaster auf Stadterkundung durch die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Kunst- und Handwerksbetrieben. Bei der Auswahl in den Schmuckgeschäften konnte man oder eher frau schon mal schwach werden. Nach einem leckeren Eis ging es zurück zum Hotel, wo noch ausreichend Gelegenheit zum „Pumpen“ (gemeint ist Kraftsport) und gemütlichen Beisammensein war.

Das historische Pula bot allerhand Sehenswürdigkeiten, die sich zum Studieren – wir waren ja schließlich auf Bildungsreise – eignen. Das Amphitheater, der Augustustempel und das Forum sind stille Zeugen der antiken Vergangenheit. Für Geschichtsinteressierte hatte die Stadt also vieles zu bieten.

Mit Sportlehrer Florian Beckmann im „Gepäck“ kam aber auch der aktive Teil nicht zu kurz. Nach einer Küstenrundfahrt ging es abermals aufs Wasser – und zwar mit Kajaks. Nach vier Stunden paddeln, hatte sich die Klasse das Picknick auf einer der vorgelagerten Inseln redlich verdient. Die Stimmung war großartig und der neugegründete Schülerchor ließ sich zu Ständchen wie dem „Badnerlied“ oder „Atemlos übers Meer“ (Helene Fischer lässt grüßen) hinreißen.

Bevor es zurück in die Heimat ging, gönnte sich die Gruppe am Vorabend der Abreise noch eine „leckere“ Weinschorle mit Sprite und spielte gemeinsam Spiele. „Ein edles Tröpfchen“, wie Sonja Richter meint. Die Klasse ist in diesen sechs Tagen enger zusammengewachsen und hat zudem viel Neues gesehen und gelernt – ein rundum gelungener Trip also.

5

Hier kommen junge „Leseratten“ voll auf ihre Kosten – Die HLS zu Besuch auf der Frankfurter Buchmesse

„Leseratte“ Marina berichtet…

Die Buchmesse in Frankfurt ist eine der größten und vielfältigsten in Deutschland. Bei dieser Messe werden, in mehreren Hallen und Etagen, Bücher aus der ganzen Welt vorgestellt, mit ihnen auch verschiedene Kulturen und Traditionen. Um den Schülern dieses Event nicht entgehen zu lassen, bietet die HLS OG jährliche Tagesausflüge für junge Leseratten an. Wie jedes Jahr waren auch 2018 wieder fast 50 SchülerInnen dabei, begleitet von Frau Schlenker, Herrn Bischler und Frau Knaus.

Um 07:00 fuhr der Bus am Kreisschulzentrum ab und erreichte Frankfurt ca. drei Stunden später. Angekommen, teilten sich die Schüler in Dreiergruppen auf und durften die Messe alleine erkunden.

Der diesjährige Ehrengast war Georgien. Dies bot dem kleinen Land die große Chance, seine Literatur in Europa und dem Rest der Welt zu verbreiten. Mit dem Slogan "Georgia - made of characters" wurde gezielt mit orientalisch angehauchten Aufklebetattoos, Jutebeuteln und diversen Postkarten mit georgischer Schrift, geworben. Ein sehr großes Angebot gab es außerdem bei der asiatischen Literatur. Neben Reiseführern und traditionell-chinesischen Erzählungen gab es selbstverständlich auch Mangas. Diese gab es größtenteils als Sampler in vielen verschiedenen Sprachen. Neben Klassikern wie "Detective Conan" und  "Sailor Moon", wurden auch zahlreiche Neuerscheinungen vorgestellt.

Das kulinarische Angebot variierte je nach Halle. Von typischen deutschen Snacks wie beispielsweise Brezeln über traditionelle georgische Gerichte und indische Küche, gab es sehr viele Möglichkeiten sich den Tag über „satt zu halten“ und sich vom ganzen Trubel ein wenig zu erholen.

Abgesehen vom ostasiatischen Raum, wurden auch Werke aus ganz Europa und den restlichen Kontinenten vorgestellt. "Bei vielen kleineren Ländern die ihre Bücher ausstellten, war deutlich erkennbar, dass sie sehr bemüht waren, ihre Werke und die damit verbundene Kultur zu verbreiten. Eine der aserbaidschanischen Vertreterinnen hat mir ein Buch geschenkt, da sie es für wichtig halte, dass auch Menschen in Deutschland etwas von ihrem Land, ihrer Geschichte, ihren Traditionen und ihrer Kultur erfahren", meinte eine Schülerin.

Neben den internationalen Angeboten gab es selbstverständlich auch zahlreiche Bücher aus dem "Land der Dichter und Denker". Vertreten waren zahlreiche namhafte Verlage, wie beispielsweise Reclam, Rowohlt und Suhrkamp.

Gegen 16:30 Uhr ging es wieder Richtung Heimat, natürlich mit Taschen voller Bücher und einem Kopf voller neuen Eindrücke, Inspirationen und Ideen.

 

Ein weiterer persönlicher Eindruck des HLS-Ausflugs…

Als alle um 7:00 Uhr in den Bus einstiegen, ging es mit 10 Minuten Verspätung los zur Frankfurter Buchmesse. Nach einer dreistündigen Fahrt kamen wir an. Wir teilten uns in Gruppen auf und gingen auf die Suche nach spannenden Ständen, Büchern oder sogar Essen. Auf der Messe gab es viel zu sehen; z.B. gab es einen Stand der Bundesregierung. Sie hatten einen Roboter namens Paula zur Schau gestellt. Dieser Roboter soll in der Zukunft in Pflegeheimen stehen und zur Unterhaltung beitragen. Viele Verlage stellten sich mit ihren Büchern vor und warben. Aber es gab nicht nur Jugendbücher, Romane und Thriller, sondern alle Art von Büchern. Auch klassische Duden gab es zu sehen, ebenso Mangas für Anime Fans. Das alles, was sich schon nach einer riesen Mengen anhört, fanden wir in nur einem der vielen Gebäuden. Besonders toll außerdem, dass es von verschiedenen Ländern leckere Köstlichkeiten gab.

Es war insgesamt eine vielseitige Veranstaltung und es war schön, dass viele Autoren da waren. Außerdem war es sehr interessant, dass es so viele internationale Stände gab. Man hat viel Neues kennengelernt.

Mein persönliches Highlight waren die ganzen netten Autoren. Man konnte sich mit ihnen unterhalten und sie haben Fragen geduldig beantwortet oder Plakate von ihren Büchern verschenkt. Ein winziger Nachteil war, dass man mit mehr Gepäck heim kam, als man in den Tag gestartet ist. ;) Damit erübrigt sich der Satz : "Kugelschreiber kauft man nicht, sie waren irgendwann alle da."

Die zahlreichen Hallen waren etwas unübersichtlich und die Beine haben beim Heimfahren geschmerzt, aber alles in allem war unser Ausflug ein tolles, gemeinschaftliches Erlebnis, welches ich nicht missen möchte. Allen Klassen der HLS Offenburg kann ich den Besuch der Frankfurter Buchmesse nur ans Herz legen.

9

"Rosen sind rot, Veilchen sind blau" - Floristik-Projekt der HLS Offenburg wird präsentiert

„Floristen gestalten mit Blumen und Farben, um in erster Linie Gefühle zum Ausdruck zu bringen.“, so Floristik-Lehrerin Silvia Müller zur Eröffnung der Präsentation am vergangenen Mittwoch, den 11.07.2018. Diese bildete den Abschluss eines mehrwöchigen Projekts mit dem klingenden Namen „Blütenpersönlichkeiten und Farben – Boten der Gefühle“. Die Floristik-SchülerInnen im zweiten Lehrjahr hatten die herausfordernde Aufgabe, ein Blumenarrangement für einen bestimmten Anlass zu gestalten. Dieser konnte etwa eine Beerdigung oder eine Dankesfeier sein. Ihrem fiktiven Blumengeschäft mussten die Auszubildenden einen Namen geben und danach die Kostenkalkulation, den Einkauf und die Planung übernehmen.

Ergänzt wurde das Projekt durch Exkursionen, beispielsweise zu einem Bestattungsinstitut, sowie durch den Unterricht, in dem die Farbgestaltung und die Gestaltungstechnik gezielt vermittelt wurden. Neben der selbständigen Arbeit in „ihrem Blumenladen“ hatten die SchülerInnen zahlreiche Hindernisse zu überwinden. „Die Blumen, für welche ich mich anfangs entschieden hatte, waren leider zeitweise nicht lieferbar, sodass ich Alternativen suchen musste.“, berichtet eine der Auszubildenden. Das Endergebnis konnte sich dann aber absolut sehen lassen:

In den Räumen der HLS Offenburg wurden die Endprodukte in Szene gesetzt. Zu jedem der Gebinde gab es zusätzlich eine Stellwand, welche den Aufbau und die Farbgestaltung fachtheoretisch erläuterte. Mit diesen Hilfsmitteln präsentierten schließlich alle SchülerInnen ihre Arrangements den anwesenden Gästen. Diese zeigten sich begeistert ob der Farbenpracht und hatten später auch die Möglichkeit, mit den Nachwuchs-Floristen ins Gespräch zu kommen. Bereits jetzt zeigten sich die fachliche Kompetenz und die Motivation der Azubis im zweiten Lehrjahr, welche eine gute Basis für das kommende Abschlussschuljahr darstellt.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde Frau Müller, welche nach diesem Jahr in Pension gehen wird, für ihr Engagement und ihre Arbeit geehrt. Das Projekt „Blütenpersönlichkeiten und Farben“ war schließlich nur eines von vielen, die die ambitionierte Fachlehrerin in den vergangenen Jahren an den HLS Offenburg begleitete. Abteilungsleiter Elmar Eichner-Gräf bedankte sich bei ihr passenderweise mit einem Blumenstrauß. Dieser war aus runden Allium-Blüten gefertigt. „Auch wenn es oft Hürden zu überwinden gab, ist am Ende das allermeiste doch „rund“ gelaufen.“, so Eichner-Gräf.

Parallel zur Ehrung von Frau Müller wurde Frau Ell-Baumgratz begrüßt, welche in deren Fußstapfen treten wird. Der Fortbestand der Floristik-Projektwochen ist damit also gesichert.

6

Von Kräutern, Hygiene und Kleiderpflege

HLS-Hauswirtschafterinnen stellen ihren Beruf auf der Landesgartenschau vor

von Fabian Pagel (Text und Fotos)

Am Freitag, den 06.07.2018, stand die Blumenhalle der Landesgartenschau Lahr im Zeichen der Hauswirtschaft. An fünf Stationen konnten interessierte Besucher bei einer Rally verschiedene Bereiche der Hauswirtschaft kennen lernen. Konzipiert und organisiert wurde die Veranstaltung von Daniela Katz-Raible, welche das Diakonie-Projekt „oikos – Ausbildungsoffensive Hauswirtschaft“ betreut.

Die Hauswirtschafterinnen der H1HB1 und H2HB1 der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg (HLS OG) waren mit einer Menge Fachwissen und viel Elan damit beschäftigt, Schulkassen und Besuchergruppen durch die Rally zu begleiten:

So durften die Teilnehmer an einer Station verschiedene Kräuter anhand des Geruchs bestimmen und im Anschluss Textilien hinsichtlich ihrer Pflegeeigenschaften zuordnen. Wie Reinigung richtig geht, wurde anhand des sogenannten Sinnerschen Kreises fachmännisch erklärt. Besonders spannend war die Hygiene-Station: Hier konnten die Besucher mittels Schwarzlicht erkennen, wie stark ihre Hände verschmutzt sind. Im Anschluss wurden Tipps zur korrekten Handdesinfektion gegeben. Für Interessierte am Hauswirtschaftsberuf wurde abschließend noch verdeutlicht, welche Karrierechancen bis hin zum Master-Abschluss der Beruf bietet.

Absolventen der Rally erhielten ein Zertifikat sowie ein von den HLS-Schülerinnen hergestelltes „Giveaway“ (Präsent) in Form eines leckeren Kekses. Die Hauswirtschafterinnen selbst bekamen am Ende von Frau Katz-Raible eine Urkunde für ihre Bewerbungsunterlagen überreicht.

Die teilnehmenden Klassen des VABO1 und 2 sowie des VABR hatten sichtlich Spaß an den interaktiven Stationen. Da diese Klassen, die ebenfalls an den HLS Offenburg zuhause sind, gerade erst die deutsche Sprache lernen, wird es noch einige Zeit dauern, bis diese gegebenenfalls  im Hauswirtschaftsbereich fußfassen werden. Ein erster Schritt hierfür wurde durch die Rally aber bereits getan.

1

52 BerufsfachschülerInnen feiern ihren Abschluss

1
Die Jahrgangsbesten bekamen für ihre Leistungen Preise

Einmal mehr gab es an den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg viel zu feiern, denn 52 Schüler der beiden Berufsfachschulen für Gesundheit und Pflege sowie für Hauswirtschaft und Ernährung haben ihre Abschlussprüfungen bestanden. Ein wichtiger Meilenstein auf ihrem Lebensweg, und zu Recht halten die jungen Menschen ihre Zeugnisse voller Stolz in den Händen.

Ein extra großes Lob und einen Preis bekamen die Jahrgangsbesten Sarah Korneli (Notendurchschnitt 1,5), Anna Roth (Notendurchschnitt 1,7), Jessica Männle (Notendurchschnitt 1,8), Narges Hashemi (Notendurchschnitt 1,9) und Elena Neff (Notendurchschnitt 2,0) von Schulleiter Martin Dalhoff, der den Schülern in seiner Ansprache wünschte, sie mögen ihren ganz eigenen beruflichen Weg finden, der zu ihnen passt. Denn das Zertifikat der Fachschulreife ist ein Türöffner für sehr viele ansprechende Berufe.

Auch die Klassenlehrer berichteten über zwei turbulente Jahre, in denen die Schüler zu verantwortungsvollen jungen Menschen herangereift seien.

Das Besondere an den zweijährigen Berufsfachschulen: Sie vermitteln zusätzlich zur Allgemeinbildung auch Fachkenntnisse und praktische Erfahrungen. So werden die meisten der Schüler schon bald ins Berufsleben eintreten. Einige setzen ihre schulische Ausbildung fort. 

Nach oben

Bist Du ein Talent im Land? - Ein Bericht

1

Text und Fotos von Leoni Neumann, BTG E, 2018

Vielleicht hast du diese mal kleineren, mal größeren, knallgrünen Flyer und Plakate im 2. Stock des C-Baus schon gesehen?

Sie bedeuten eines: eine neue Bewerbungsrunde für das Schülerstipendium „Talent im Land (TiL)“ hat begonnen. Oder ist, besser gesagt, schon mittendrin. Noch bis zum 31. März kann man sich bewerben.

Ich selbst bin bei TiL und versuche auf diesen zwei Seiten mal zusammenzufassen, was TiL eigentlich ist, was es bietet, wen es anspricht, wie die Online-Bewerbung funktioniert und auch meine bisherigen Erfahrungen.

Zunächst einmal ist TiL kein Stipendium, wie man es aus den amerikanischen Filmen kennt. Man wechselt nicht die Schule und man muss nicht wegziehen. Aber man wird unterstützt. Das Programm, das von der Baden-Württemberg Stiftung und der Robert-Bosch Stiftung getragen wird, bietet seinen Stipendiaten einiges. Ob monatliche finanzielle Unterstützung für Busfahrkarten oder Schulmaterialien, ob Seminare zu Themen wie 'Grenzüberschreitung', 'Rhetorik', 'Politik und Sport', Laborpraktika oder ein riesiges Netzwerk von über 650 Stipendiaten und Alumni*.

Wer kommt in Frage?

Dann stellt sich natürlich die Frage, WER überhaupt gefördert werden soll. Hier übernehme ich einen Satz direkt von der Homepage, in der alles natürlich auch nochmal ausführlicher steht; „Talent im Land fördert begabte Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, deren Lebensverhältnisse eine erfolgreiche Schulkarriere spürbar erschweren.“ Dabei spielen verständlicherweise gute Noten eine Rolle. Aber nicht nur. Es wird kein Durchschnitt von 1,0 erwartet. Dafür, dass man motiviert ist, leistungsbereit ist, Ziele verfolgt, außerschulische Ambitionen hat und sich irgendwie engagiert. Ob politisch oder sozial ist dabei absolut egal. Außerdem will TiL natürlich Menschen helfen, die das Stipendium irgendwo auch brauchen. Deshalb wird auch berücksichtigt, wenn einer Familie einfach das Geld fehlt, um eine angemessene Bildung zu finanzieren, wenn in Bildungsfragen oder in anderen Bereichen kein wirklicher Rückhalt besteht oder wenn es irgendwelche Probleme in der Familie, im Freundeskreis oder dem allgemeinen Umfeld gibt.

Leider kann sich aber nicht jeder bewerben, der die obigen Kriterien erfüllt. Du darfst nicht älter als 21 sein und außerdem musst du noch zwei oder mehr Jahre bis zur Fachhochschulreife oder bis zum Abitur vor dir haben.

Kommen wir zur Online-Bewerbung...

Die schreckt wirklich erst einmal ab (hier gehts los).

Erstmal musst du dir ein Profil auf der Homepage machen und alles ausfüllen, was so gewollt wird – also alles. Das bedeutet, wenn du nicht bereit bist, absolut alles von dir, deinen Eltern, deinen Geschwistern, teilweise auch Freunden und anderen Verwandten offen zu legen, stehen deine Chancen schon mal schlecht. Allein im ersten Bewerbungsschritt werden schon über Adresse bis hin zu Finanzen, bis zu einem halben Lebenslauf der Eltern alles verlangt. Dazu Informationen über dich, deine Hobbys, deine Probleme, deine Ziele, deine Motivation – alles eben.

Im zweiten Bewerbungsschritt wird es dann noch ausführlicher. Motivationsschreiben, typischer Tagesablauf, ein Bericht von einem Lehrer und vieles mehr wird hier gefordert.

Im dritten Schritt wird man nach Stuttgart eingeladen, um an einem Auswahltag teilzunehmen. Du sitzt also mit 49 anderen (die anderen 50, die zum Auswahltag eingeladen werden, sind in einer anderen Gruppe als du, du wirst also nur 49 Mitbewerber kennenlernen), die du höchstwahrscheinlich noch nie gesehen hast, in einem Raum und wirst in Gruppen eingeteilt. In diesen Gruppen müsst ihr Aufgaben lösen und Gespräche führen. Aber auch alleine musst du eine Aufgabe lösen und ein Gespräch mit zwei Jurymitgliedern halten.

Und vor den Sommerferien weißt du dann Bescheid, ob du auch ein Talent im Land bist.

Schlottern im Schloss

Gut, das war jetzt viel Information, die man auch einfach von der Homepage hätte ablesen können. Von daher hier noch ein paar Eindrücke, die ich während meines ersten halben Jahres in der TiL-Family erfahren durfte.

Dabei will ich gar nicht groß auf die finanzielle Unterstützung eingehen, inwiefern die das Leben erleichtert, kann man sich vorstellen.

Meinen ersten Eindruck habe ich an dem Auswahltag gewonnen. Dieser war neben einer Art Schloss. Man kam dort an und hat sich mit einem Mal richtig klein gefühlt, weil das Gelände mit seinem Ausblick, dem Schloss, dem eigentlichen Gebäude, einem kleinen dazugehörigen Park und so weiter so groß erschienen. Oder auch die jungen Leute in meiner Gruppe. Da gab es welche, die sich schon zum zweiten Mal bewerben, die mit 14 schon neben der Schule studieren, die ihre komplette Familie verloren haben und mittendrin man selbst. Und man weiß, dass rein rechnerisch nur zwei Leute aus dieser Gruppe genommen werden. Wenn überhaupt. Trotzdem waren wir als Gruppe schnell fest zusammengewachsen, haben unsere Aufgaben gelöst und dann saß ich da vor den Jurymitgliedern und dachte mir „Jupp, das wird nix“. Während ein Jurymitglied mich wirklich zu mögen schien, mir am Ende auch noch einen Spruch mitgab, der mich motivieren soll und von dem, was ich mache, begeistert schien, hat mir die andere mehr oder weniger offen kenntlich gemacht, dass sie von meinen Hobbys, Interessen und Plänen nicht so ganz begeistert ist...

Tja, ich wurde genommen, also entweder war mein Eindruck doch nicht so mies wie ich vermute, oder das erste Mitglied hat ganz schön gekämpft, dass ich mit ins Programm darf.

The Winner is…

Deshalb gehen wir doch zu dem ersten Moment über, wo man wirklich gemerkt hat, dass man mit dabei ist. Also zu den Seminaren. Unser erstes Seminar als Jahrgang 2017 war in Bad Boll zum Thema 'Grenzen überwinden'. Man steckt also 53 Menschen, die sich wieder mal nicht kennen zusammen an einen Ort, den sie nicht kennen, verbringt dort ein Wochenende gemeinsam und kommt als kleine Familie heraus.

Merkwürdige Gleichung, aber es funktioniert.

 In diesem ersten Seminar, das jeder neue Jahrgang absolviert, wird man als Gruppe zusammengeschweißt, lernt die Veranstalter hinter TiL kennen, merkt, wie offen diese eigentlich sind und dass diese es verrückterweise für selbstverständlich nehmen, wenn man sie duzt und lernt wirklich Dinge fürs Leben.

Verhungern unmöglich!

Wie positioniere ich mich in einer Gruppe? Welche Rolle nehme ich ein? Warum nehme ich diese Rolle ein? Wie kann ich meine Position zum Positiven nutzen und die Gruppe so stärken? An wem orientiere ich mich? Wer sind die anderen? Was macht uns aus? Was macht mich aus? Was kann ich? Das sind Fragen, die wir uns bei aufschlussreichen Spielen und Gesprächen, zwischen leckerem Essen und traumhaftem Kuchen beantwortet haben. Wirklich, der Kuchen auf jeder TiL-Veranstaltung ist toll. Verhungern ist da unmöglich. 

Und auch beim zweiten Treffen des Jahrgangs, der Festveranstaltung, hat man gemerkt, dass die TiL-Family, wie sie oft genannt wird, wirklich existiert. Und, dass TiL in einer Größe existiert, die man sich so nicht vorstellen konnte. Ich zumindest dachte immer, Talent im Land sei eine kleine Gruppe von Menschen, die zwar eine Reichweite hat aber nicht über die Schulen und Träger hinweg bekannt ist. Fehlanzeige. Im Vorfeld haben uns Politiker gratuliert, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt, wie zum Beispiel Wolfgang Schäuble. Andere Bundestagsabgeordnete waren auf der Veranstaltung, haben Stipendiaten gratuliert, haben Reden gehalten und uns ihre Glückwünsche überbracht und wir saßen mehr oder weniger einfach nur mit weit geöffneten Augen da und haben uns gefragt, ob wir träumen. Ich selbst habe einen der Programmpunkte an diesem Abend beigesteuert und war schlichtweg überwältigt von...allem.

Freiburger Regionalgruppe

Seit diesem Tag im November haben wir uns alle nicht mehr gesehen. Dafür die Regionalgruppen, in die man eingeteilt wird. Wir als Freiburger Regionalgruppe waren erst Ende Februar im Planetarium, haben uns mit Alumni ausgetauscht, waren Abendessen und hatten einen wirklich schönen Abend.

Aber auch bei Fragen und Problemen, sei es schulischer Art oder im Privaten, findet man immer Menschen, die einem zuhören, die einem helfen, die da sind und einen unterstützen.

So gesehen kann man von Talent im Land, seinen Angeboten und vor allem seinem Netzwerk nur profitieren und ich rate jedem, der die Kriterien erfüllt, dass er sich bewerben soll. Man hat nichts zu verlieren und wenn man gewinnt, gewinnt man mehr, als man sich hätte wünschen können.

-----------------------

*Alumni: Heute werden mit dem Begriff Alumnae/Alumni die Absolventinnen und Absolventen einer Hochschule oder einer ähnlichen Bildungseinrichtung bezeichnet. Im weiteren Sinne kann er sich auf alle einer Hochschule/Universität verbundenen Personen beziehen.

------------------------

Auch die Badische-Zeitung hat in einem Bericht die Erfahrungen von Leoni dargestellt.

84
Die Macher: Chefin Sarah Petz,
links Sascha Fey,
rechts Florian Beckmann.
Auch ein Macher:
Mirko Priess
Die toughen Biker mit Florian
Weidenbach und Andreas Woitas

Bewerbung als "Talent im Land" lohnt sich

Baden-Württemberg sucht junge Talente: Leoni Neumann von den HLS Offenburg ist eines.

Badische Zeitung vom 10. März 2018 - Text und Bild: Fabian Pagel

OFFENBURG. "Es ist nicht so, dass das Stipendium nur Einserschüler bekommen. Viel wichtiger ist zum Beispiel, ob man sich außerschulisch engagiert." Genau das macht Leoni Neumann auch; etwa beim Deutschen Roten Kreuz oder als Autorin von Theaterstücken. So hat es die Elft-Klässlerin des Biotechnologischen Gymnasium (BTG) geschafft, beim Stipendienprogramm "Talent im Land" angenommen zu werden. Das Schülerstipendium der Baden-Württemberg- beziehungsweise der Robert-Bosch-Stiftung fördert ambitionierte und engagierte SchülerInnen auf dem Weg zur Hochschulreife. "Wenn man einmal dabei ist, wird man Teil einer großen Familie mit 650 Mitgliedern, die sich regelmäßig treffen und in der man Ideen oder Probleme teilen kann." Hinzu komme, dass man viele neue Leute kennen lernt und dadurch ein Netzwerk aufbaut, welches auch später hilfreich sein kann. Das Stipendium bietet aber auch finanzielle Unterstützung. Neben monatlichem Geld für Bücher, Bustickets und Ähnliches, gibt es auch Zuschüsse für einen neuen Laptop oder Drucker. Die Stiftung setzt sich nämlich auch zum Ziel, Schülerinnen und Schülern zu helfen, die auf ihrem schulischen Karriereweg vor Hürden stehen.

Der Weg zum Stipendium führte für Leoni über ein Bewerbungsschreiben, gefolgt von einem Vorstellungsgespräch. Bei diesem traf sie in Stuttgart zum Beispiel auch auf 14-jährige "Talente", die bereits nebenbei an der Uni studieren. "Da habe ich mich natürlich zunächst etwas fehl am Platz gefühlt", berichtet die aus Altenheim stammende Gymnasiastin.

Mit ihrer fröhlichen und direkten Art konnte sie dann aber doch überzeugen. "Als ich gefragt wurde, wie ich auf das Stipendium gestoßen bin, habe ich einfach die Wahrheit erzählt; nämlich, dass ich einige Informationsflyer im Papierkorb entsorgen sollte, dann aber doch einen für mich rausgenommen habe." Bis Leoni ihr Abitur an den Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen ablegen wird, sind es noch zwei Jahre. Damit bleibt genügend Zeit, um sich in den Seminaren des Stipendiums über Rhetorik oder auch fachliche Themen zu informieren.

Wie es danach weitergeht, weiß sie noch nicht, aber sicherlich wird der Austausch mit anderen Stipendiaten auch dabei helfen. Sie sagt: "Ein Grund mehr, dass sich auch andere trauen, sich bei der Stiftung zu bewerben. Ich würde es jederzeit wieder machen."

Weitere Infos, auch zur Bewerbung, die noch bis 31. März möglich ist, unter http://www.talentimland.de

-------------------------------------

Hier hat Leoni ihre Erfahrungen mit der Förderung durch "Talent im Land" sehr persönlich beschrieben.

Teeny-Mütter auf Probe kennen jetzt die Verantwortung

1
Sie haben an dem Experiment teilgenommen: Luis Müller, Luisa Waffenschmidt, Kyra Küderle, Lea Obert, Mira Roth, Laetitia Schwarz, Michelle Winkler und Julin Schmettow (nicht auf dem Bild). Foto: Christa Henze

Badische Zeitung vom 13. Januar 2018

Schülerinnen und Schüler der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen haben am Präventionsprojekt "Babybedenkzeit" teilgenommen.

OFFENBURG (BZ). Füttern, Windeln wechseln, beruhigen sowie schlaflose Nächte – davon können frisch gebackene Eltern ein Lied singen. Doch was heißt es eigentlich für sehr junge Menschen, einen Säugling rund um die Uhr zu versorgen? Diese Erfahrung durften acht Schülerinnen und Schüler der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen in Offenburg machen. Die verblüffend echt wirkenden Babypuppen, die die Jugendlichen vier Tage und zwei Nächte lang betreuen mussten, können alles, was auch echte Säuglinge können – vor allem herzerweichend schreien.

"Ich fand es anstrengend, dass die Puppe so realistisch war, denn besonders die zweite Nacht war hart. Das ständige Aufstehen und sich dann auch Zeit für das Baby nehmen, war nicht gerade leicht", berichtet Luis Müller – ein Probevater. Ein Chip am Handgelenk sorgt nämlich dafür, dass das Baby ausschließlich von einem ganz bestimmten Jugendlichen versorgt werden kann. Und wenn sich dieser nicht genug kümmert, wird das Schreien des Kindes immer fordernder – einfach den Ausschaltknopf drücken, geht eben auch bei diesen Babypuppen nicht. Ganz schön belastend für Heranwachsende, die mit Disco, Freunden und Shoppen eigentlich völlig andere Dinge im Kopf haben.

Etwas Erholung gibt’s bei diesem Projekt nur vormittags, wenn die Jugendlichen für vier Stunden beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. mit ausgebildeten Fachkräften über Themen wie Schwangerschaft, Erziehung, Verhütung und Lebensplanung sprechen. In dieser Zeit schweigen die Babys brav, damit sich die Probemütter und Probeväter besser auf ihre Aufgaben konzentrieren können.

Vor diesem Projekt hätten sich alle Teilnehmer gut vorstellen können, ein Kind zu bekommen, denn Partnerschaft und Elternsein scheinen ihnen ein sicherer Weg zu einem erfüllten Leben. Dass es in der Realität oft anders aussieht, war ihnen laut Pressemitteilung nicht bewusst. Mira Roth und auch die anderen Teilnehmer erklären nach vier aufreibenden Tagen: "Ein Kind würden wir schon irgendwann einmal gerne haben. Doch ganz bestimmt noch nicht sofort – eine gute Ausbildung ist uns erst mal wichtiger!"

Mehr Informationen zu diesem Projekt gibt’s bei Fatima Gonska vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Zeller Straße 11, Tel. 0781 – 932290.

Schüler erforschen den Geschmackssinn

Das Biotechnologische Gymnasium Offenburg war zu Besuch im Schullabor von Novartis

1
Beim Arbeiten mit Pipetten und kleinsten Gen-Mengen ist Konzentration
und Fingerspitzengefühl gefragt

Bericht von Fabian Pagel

Wie funktioniert das Schmecken?

Warum finden wir etwas bitter?

Und welche Gene sind eigentlich für den menschlichen Geschmacksinn wichtig?

Das waren Fragen, welche die SchülerInnen des Biotechnologischen Gymnasiums Offenburg (BTG) beschäftigten. Antworten lieferte das Novartis-Schullabor, welches der Schweizer Pharmakonzern seit 25 Jahren betreibt. Ziel der Einrichtung ist es, das wissenschaftliche Arbeiten und Denken zu fördern – für die Gymnasiasten der Haus- und Landwirtschaftlichen Schulen Offenburg, an welchen das BTG angesiedelt ist, also genau der richtige Ort, um einen Einblick in das zukünftige Berufsfeld zu erhalten.

„Bereits der Weg zum Labor war beeindruckend. Der riesige Laborkomplex von Novartis scheint endlos.“, findet Kenneth Pixberg. Im Schullabor angekommen, durften die SchülerInnen dann unter Anleitung ihre eigene DNA isolieren. Mit der PCR-Methode wurden diese Kleinstmengen dann vervielfältigt. Nach einer Lunchpause ging es um die sogenannte Gelelektrophorese – ein Verfahren, durch welches die typischen DNA-Muster entstehen, die viele von uns vom sonntäglichen Tatort-Krimi kennen. Nach der Auswertung konnten die HLS-SchülerInnen dann beispielweise erkennen, wer aus der Klasse am sensibelsten den Geschmack bitter wahrnimmt.

„Es war nicht nur sehr spannend, etwas über den eigenen Körper herauszufinden, sondern vor allem hat es auch viel für die Schule gebracht. Schließlich sind die erlernten Methoden für das Abitur wichtig.“, so Marina Wußler. Bis zur Abi-Prüfung wird die BTG-Klasse noch häufig Gelegenheit haben, diese Arbeitsmethoden mit Klassenlehrer Marcel Jäger in den gut ausgestatteten Laboren der HLS Offenburg einzuüben. Die Arbeit im Schullabor hat dafür jedenfalls eine gute Grundlage gelegt.

Die Exkursion fand am 05. März 2018 statt. Wir danken der Fa. Novartis für die Einladung.

 

3
Hinweis: Für ein bestmögliches Nutzungserlebnis verwenden wir auf unserer Website Cookies. Bitte akzeptieren Sie unsere Cookies oder passen Sie Ihre Einstellungen hier an: Cookie-Einstellungen
Sie können unsere Datenschutzerklärung hier finden: Datenschutzerklärung